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Der Dorfschreiber Podcast 2019/2020

Dorfschreiber_Cover

Der Suhrer Dorfschreiber Pascal Nater begibt sich mit dem Mikrofon auf die Suche nach öffentlichen Plätzen. Er beschreibt deren Klang und macht sich Gedanken zum öffentlichen Raum. Im Podcast trägt er das Material zusammen und erzählt von seinen Erkundungen im Dorf.

Den Podcast können Sie entweder hier auf dieser Seite hören, oder mit einem Podcast-App mit dem Smartphone abonnieren  -> hier der Link mit dem sogenannten „RSS-Feed“
https://www.kanalk.ch/category/dorfschreiber/feed

Episode 3:

Das öffentliche Leben macht gerade Pause. Der bundesrätliche Lockdown wegen der Coronapandemie schleudert uns in ins Privatleben zurück.  Gibt es trotzdem einen öffentlichen Raum? Gar einen Zukunftsraum? Oder schliessen wir uns gerne zuhause ein?

Episode 2:

Ein Blasorchester probt im Freien, der Sakristan wirbelt mit dem Laubbläser umher, am Neuzuzügeranlass schenkt der Gemeindepräsident Orangensaft aus und auf dem Gemeindeplatz werden fremde Bäume gepflanzt, weil sie besser ins veränderte hiesige
Klima integriert sind.

Episode 1.5:

Dorfschreiber Pascal Nater will gerade in Ruhe seine nächste Episode fertigstellen, macht noch letzte Aufnahmen auf dem gähnend leeren Dorfplatz, ein spontanes Interview über fremde Bäume mit einem Gemeinderat, als er plötzlich unter Zeitdruck gerät…

…Episode 2.0 folgt am 1. Februar 2020…

Episode 1:

In der ersten Episode des Podcasts traut sich Dorfschreiber Pascal Nater vorerst mal bis in seinen eigenen Garten, sinniert über die mittelländische Liebe zum Zaun, über das Kochen auf der Strasse und das Zentrum des Dorfes.

 

smartPascal beschreibt sein Projekt

Pascal Nater bei der Federübergabe im Frühsommer 2019 auf der Galegge – er beschreibt gerade sein Vorhaben.

Federübergabe

Das Konzert im „Huggler-Monolith“ war gleichzeitig die Federübergabe der Dorfschreiber: von den Musikern zur Architektin und Baukulturvermittlerin Pet Zimmermann, die eine Probe davon lieferte, wie sie sich ihre monatlichen Kolumnen im SuhrPlus vorstellt.
15_ Pet nah, unscharf
Der Abschluss von Pet Zimmermanns „Amtszeit“ war eine Ausstellung im Rüetschihaus. Suhrerinnen und Suhrer hatten Fotos zu den Themen der Dorfschreiberin, die sie im Lauf des Jahres behandelt hatte, geliefert. Den Auftakt der Ausstellung machten ein Text und ein Foto von Ursula Sauser :

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Frühlingskonzert „aaRENAar“

Das Frühlingskonzert am 28. April 2017 von den Dorfschriebern Friederich und Lenzin im „Huggler Monolith“ am Mühleweg in Suhr.

Renata Friederich (Gesang, Ukulele, Harmonium, Loops,…)
Rolf Lenzin (Perkussion, Geräusche, Gesang,…) –  ein Duo oder eine Wundertüte?

Rolf Lenzin – Video:

Frühzeitiger Frühling      Johann Wolfgang von Goethe

Tage der Wonne,
Kommt ihr so bald?
Schenkt mir die Sonne
Hügel und Wald?….

Wonnig war das Konzert – wegen den Künstlern natürlich, wegen der Heizlampen und wegen dem marokkanischen Apéro:

 

 

Winterkonzert: „Don’t Smoke In Bed“

Am 20. Januar 2017 waren die Dorfschreiber Friederich und Lenzin im H3 im Rüetschihaus in Suhr. Die legendäre „Milde Sorte“ ist mild(er) geworden – Renata Friederich (Gesang, Harmonium), Rolf Lenzin (Perkussion, Gesang), Martin Wiedmer (E-Bass, Kontrabass), Antonio Corrado (Akustische Gitarre).

Rolf Lenzin, Video:

Sommerkonzert „Guarda che luna!“

Am 1. September 2016 ein hinreissendes Sommerkonzert der Dorfschreiber Friederich und Lenzin auf der Geigenbühne an der Bachstrasse in Suhr mit den Honeymoaners:

Renata Friederich (Gesang, Perkussion)
Sabine Hochstrasser (Violine, Gesang)
Pius Schürmann (Gitarre, Gesang)
Rolf Lenzin (Perkussion, Gesang)

und Rolf Lenzin Video:

Zeit für Spaziergänge!

Es grünt und blüht – nichts wie raus! Theater Marie begleitet Sie auf einen ungewöhnlichen Spaziergang in einer Suhrer Gegend, die Sie nicht mehr lange so geschichtsträchtig, verwunschen, international…erleben können.

Wie sich das anhört, wenn Sie mit dem interaktiven Audioguide unterwegs sind, können Sie mit dieser Hörprobe schon einmal testen:

Audioguide ausleihbar bei Theater Marie

Ein Leben zwischen Dur und Moll

Gerade erst das Debütkonzert gegeben und schon weiter zum Interview: ein Leben nach Zeitplan, manchmal zumindest. Sophie Holma, 15 Jahre alt, ist auf dem besten Weg, eine erfolgreiche Pianistin zu werden.

Ich trete ein in ein Zimmer, das so aussieht, wie man es in Anbetracht der Besitzerin erwarten würde: unscheinbar, einladend und mit einer Prise Chaos, die es gemütlich erscheinen lässt. Trotzdem sehe ich auf den ersten Blick, dass hier noch im Eiltempo Ordnung geschaffen und ein Stuhl bereit gestellt worden ist vor meinem Eintreffen, was ich sehr schätze. Bett, Kleiderschrank, überfüllter Schreibtisch – eigentlich nicht anders als mein eigenes. Eigentlich! Denn das Interessante an diesem Zimmer ist nicht die Einrichtung, sondern die Bewohnerin. 15 Jahre jung und mit grossem musikalischem Talent und einem noch grösseren Willen ausgestattet: Das ist Sophie Holma. Wer ist diese junge Musikerin mit finnischen und japanischen Wurzeln wirklich? Sophie ist eigentlich ein gewöhnliches 15-jähriges Mädchen aus Gränichen im Kanton Aargau. Früher eher schüchtern, heute eine aufgestellte und fröhliche zukünftige Kantischülerin. Wäre da nicht ihr Hobby, das mittlerweile zur Leidenschaft geworden ist und bald vielleicht auch zum Beruf werden wird, könnte man meinen, sie führe ein ganz normales, unspektakuläres Leben. Die Faszination fürs Klavier und das Talent kommen nicht von ungefähr; Sophies Eltern sind nämlich beide erfolgreiche Pianisten, und auch ihr Bruder ist dem Klavier verfallen. Es liegt also in der Familie. Das sei gut und schlecht, meint Sophie. Dur und Moll. Weiss und schwarz. Einerseits toll, dass alle die gleiche Leidenschaft haben; andererseits schwer, da man nichts verstecken kann, wenn alle vom Fach sind. Grundsätzlich aber eher positiv, findet Sophie. «Natürlich ist es ziemlich speziell, und es gibt auch einen gewissen Druck, da man die Eltern und sich selber nicht enttäuschen will. Aber, ich habe gelernt, damit umzugehen, und insgesamt hat es eigentlich mehr Vor- als Nachteile.» Weiterlesen

Vom Glück, glücklich zu sein

«Blüemlibalkon» hoch über der belebten Suhrer Bachstrasse. Über mir die sengende Sonne, unter mir ein buntes Stimmengewirr und vor mir – Flavia Bindschedler: siebzehn Jahre alt, Gelegenheitsperfektionistin und leidenschaftlicher Musicalfan.

Flavia2Eigentlich sind die Eltern schuld, wie so oft. Für Flavia ist das aber nicht so schlimm – im Gegenteil: statt Hannah Montana oder DJ BoBo hörte Flavia zu Hause schon früh Jazz- und Swing-Klassiker wie Frank Sinatra und Louis Armstrong und sah sich Musicalfilme an. Kein Wunder also, ist sie heute begeisterte Musicalsängerin und träumt von einer Solorolle. Dass das schwer wird, weiss Flavia natürlich, doch die Vision treibt sie immer wieder an. Und Träume sind ja auch dazu da, wahr zu werden.

Angefangen hat alles mit dem berühmten Musical «My Fair Lady», in dem sich ein Sprachprofessor in die Blumenverkäuferin Eliza Doolittle verliebt Weiterlesen