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Chabiswickel für Faule

polina
Polina Wösten, 
Estland
Polina ist Russin und ist in Estland aufgewachsen. In Petersburg hat sie Wirtschaft studiert. Gerd und sie haben sich im Internet kennengelernt. Als Gerd Arbeit im Flughafen Kloten fand, sind sie von Deutschland in die Schweiz gezogen. Ihre zwei Kinder Nina und Simon sprechen deutsch und russisch. Polina ist Hausfrau. Gelegentlich macht sie Übersetzungen vom Deutschen ins Russische. In der Küche probiert Polina gerne neue Rezepte aus. Die Idee zu den Chabiswickeln für die faule Hausfrau ist von ihrer Mutter. Sie fand heraus, dass das Gericht auch ohne das Wickeln der Chabisblätter köstlich schmeckt!

chabiswickel

Golubzy
Chabiswickel für die faule Hausfrau

4 Portionen

1 kg Chabis (Weisskohl)
Öl zum anbraten
Salz, Pfeffer

Tomatensauce:
1 Zwiebel, gehackt
1 grosses Rüebli, in Streifen (Julienne) geschnitten
1 EL Mehl
1 Dose Pelati (400g)
Öl zum anbraten

Salz, Pfeffer

Hackfleischbällchen:
500 g Hackfleisch
100 g Reis, al dente gekocht
1 Zwiebel, gehackt
Salz, Pfeffer, Muskat
Sauerrahm

– Chabis in kleine Quadrate schneiden.
– In einem ofenfesten Schmortopf Öl erhitzen und Chabis andünsten. Mit Salz und  Pfeffer würzen. Die Hälfte vom angedünsteten Chabis hinausausnehmen und beiseite stellen.
– Für die Tomatensauce Zwiebel und Rüebli in etwas Öl mit dem Mehl andünsten.   Tomaten dazugeben. Mit Salz und Pfeffer würzen.
– Für die Hackfleischbällchen Zwiebeln in etwas Öl andünsten.
– Alle Zutaten miteinander verkneten und handtellergrosse Bällchen formen.
– Fleischbällchen auf das Kraut in den Schmortopf legen. Die Tomatensauce darüber giessen und mit der anderen Hälfte vom Chabis bedecken.
– Ofen auf 180–200° vorheizen. Im zugedeckten Topf etwa 60 Min. schmoren lassen.
– Mit Sauerrahm servieren. Dazu passen Kartoffelstock oder Salzkartoffeln.

Prijatnogo appettita! (Guten Appetit!)